Haus Betlehem

H A U S   B E T L E H E M   e.V.

 

Budapester Straße 23a
20359 Hamburg

Telefon: (040) 317 93 841
Fax: (040) 317 93 887

Haus.Betlehem@t-online.de

IBAN  DE76200505501055218208

BIC      HASPDEHHXXX

Die Arbeit in „Haus Betlehem“

„Haus Betlehem“ an der Budapester Straße 23a tut seinen Dienst an den Obdachlosen Tag für Tag unauffällig, aber in großer Zuverlässigkeit.
Fünf Schwestern der Mutter Teresa (z.Zt. aus Indien, aus Polen und aus Deutschland), zusammen mit einem Kreis ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, versorgen die Bedürftigen täglich mit einem ansehnlichen Frühstück, an Sonn- und Feiertagen mit einer warmen Mittagsmahlzeit. Zu besonderen Gelegenheiten, wie z.B. zu Weihnachten, werden zwischen 400 und 500 warme Essen ausgegeben. Es gibt eine Kleiderkammer, und es besteht die Möglichkeit zum Duschen. Regelmäßig wird auch eine medizinische Versorgung angeboten.

Der „Haus Betlehem e.V.“ sorgt dafür, dass das Haus und seine Einrichtung den damit gegebenen Anforderungen entspricht, und eine treue Schar von regelmäßig und sporadisch helfenden Unterstützern ermöglicht all dies.

Immer wieder finden Frauen, die keine Bleibe haben und durch das normale soziale Netz des Staates fallen (gelegentlich sogar mit kleinen Kindern), für kurze oder längere Zeit hier Unterkunft, und im Winter finden auch Männer eine nächtliche Notbeherbergung. Die Schwestern sehen sich mit all ihren Helfern wie in einer großen Familie, der es insgesamt darum geht, im Geiste ihrer Gründerin, der Mutter Teresa, „etwas Schönes zu tun für Gott“.
Dazu laden sie immer neu ein: Helfer, Unterstützer, Beter.

Wie kam es überhaupt zum „Haus Betlehem“?

Auf Initiative von Pfarrer Joachim von Stockhausen (gest. 1992) kam es im Februar 1989 im Blick auf die Situation der Obdachlosen in Hamburg zur Gründung des „Haus Betlehem e.V.“. Dem Pfarrer gelang es, Mutter Teresa im Rahmen eines Deutschlandbesuches am 04.04.1989 zu einem Abstecher auch nach Hamburg zu holen, in seine Pfarrei St. Wilhelm in Hamburg-Bramfeld. Einer öffentlichen Pressekonferenz folgte die Prüfung verschiedener Objekte; die Wahl fiel auf den Bereich St. Pauli. Mutter Teresa sagte zu, vier ihrer Schwestern nach Hamburg zu entsenden. Aufgrund der Berichterstattung im Hamburger Abendblatt stieß Herr Alfred Bofferding (gest. 2006) zum „Haus Betlehem e.V.“ hinzu und wurde in der Folgezeit zu einem maßgeblichen auch finanziellen Förderer des Vereins. So kam es im November desselben Jahres zum Grundstückskauf Budapester Straße 23a, und im Juni 1990 nahmen vier Schwestern der„Missionaries of Charity“, mit weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ihre Arbeit auf.

Der marode Zustand des Gebäudes führte 1997 zu seinem Abriss, und schon am 25. März 1998, am Fest Mariä Verkündigung, konnte der Neubau durch Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke eingeweiht werden.

Seit Juni 2006 ist Herr Dieter Ackermann Vorsitzender des „Haus Betlehem e.V.“

 

 

25 Jahre Haus Betlehem

Am 1. Juni 2015 wurde im „Kleinen Michel“ um 18 Uhr in einem Pontifikalamt mit unserem neuen Erzbischof Dr. Stefan Heße das 25jährige Wirken der Schwestern der Mutter Teresa, der Missionaries of Charity, gefeiert. Der Erzbischof charakterisierte Mutter Teresa, die ja 1989 selber in Hamburg gewesen war, als eine Frau, die sich nicht einfach einfügte, sondern ihre eigenen Vorstellungen mit- und zur Geltung brachte. Es wurde auch des Gründers des Haus Betlehem gedacht, des stark sozial engagierten Pastors Joachim von Stockhausen; ebenso des bedeutenden Förderers dieses Hauses, des Herrn Alfred Bofferding. Nach dem Gottesdienst luden die Schwestern und die Gemeinde noch zu kleinen Snacks und Gesprächen ein.